Der Staatssekretäer im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Rainer Bomba, suchte bei seinem jüngsten Besuch in São Paulo auch das Gespräch mit dem VDI-Brasilien. Ziel war, sich über die Wachstumsmöglichkeiten in Brasilien in den Bereichen zu informieren, bei denen das Ministerium deutsche Unternehmen unterstützen kann. Gerade in der Infrastruktur hat Brasilien einen ungeheuren Nachholbedarf und bietet damit entsprechende Marktchancen. Nachteilig wirkt sich der erhebliche Mangel an Ingenieuren und Fachkräften aus, die den Bedarf bei weitem nicht decken. Bomba begruesste daher die Fortbildungsaktivitäten des VDI-Brasilien und dessen Kooperation mit dem brasilianischen Ingenieurverband FNE. Besonders angetan war er von dem Konzept des VDI-Brasilien, ueber die Partnerschaft mit dem brasilianischen Verband technische Neuheiten deutscher Unternehmen den brasilianischen Ingenieuren nahezubringen und damit positive und nachhaltige Meinungsbildung zu betreiben. Der vom VDI-Brasilien am 21.10. zum zweiten Mal veranstaltete “Tag der deutschen Ingenieurtechnik”, bei dem Beispiele von Beiträgen deutscher Unternehmen an der Entwicklung Brasiliens gezeigt werden, begeisterte ihn derart, dass er spontan seine Teilnahme zusagte und die Eröffnung vornimmt. Er wird dabei von einer Unternehmerdelegation begleitet, die konkrete Projekte ausloten soll.
Aus diesem Grunde führte er auch Gespräche in Santos mit den lokalen Verantwortlichen über Möglichkeiten einer deutsch-brasilianischen Zusammenarbeit in Hafen- und Logistikfragen. Ausserdem eröffnete er die Veranstaltung der AHK São Paulo zur Nachhaltigkeit, ECOGERMA, und führte Gespräche mit dem Forschungsministerium des Staates São Paulo.
Bei seinem jüngsten Staatsbesuch in Deutschland hatte Praesident Lula noch gefragt: „Wo sind die Deutschen?“ Besuche wie die von Staatssekretaer Bomba zeigen, die Deutschen haben Brasilien und seinen Markt schon längst wieder ins Auge gefasst.










